Das Monsterbuch der Monster

Monster haben schreckliche Zähne, rollende Augen oder sind einfach nur schleimig. Sie verbergen sich hinter Klapp- und Ziehtürchen und sehen fürchterlich aus. Trotzdem ist dieses Buch natürlich unbedingt zu empfehlen, denn kaum ein Werk stellt die Vielfallt dieser Spezies so sorgsam zur Schau. Reichlich Text ermöglicht zusätzlich einen langen Aufenthalt beim Lesen und Entdecken und Gruseln.

Das Monsterbuch der Monster Johnny Duddle, Aleksei Bitskoff, Libby Hamilton, 20 Seiten, Hardcover, Pop-Up-Buch, Dorling Kindersley, ab 6 Jahren.


Es gibt keine Kinder! Eine Gute-Nacht-Geschichte

 

Eine Monster-Familie koexistiert mit einem Kind in einem geräumigen Kinderzimmer. Das kleine Monster fürchtet sich vor dem Hellwerden, weil es glaubt, dass dann die Kinder kommen. Das Kind fürchtet sich vor dem Dunkelwerden, weil es denkt, dass dann die Monster kommen. Das Kind wohnt im Hochbett, das Monster in einer Ecke unter dem Bett. Monster-Kind und Menschen-Kind spüren, dass der andere da ist, aber die Mütter sprechen die typischen Trostsätze, z.B. "Es gibt keine Kinder!". Natürlich gibt es Kinder. Und laut Moni Ports Gute-Nacht-Geschichte auch Monster. Doch beide sind so harmlos, dass wirklich niemand etwas zu befürchten hat.  


„Es gibt keine Kinder!“ will die Furcht vor den Monster-Fantasien abgewöhnen. Aber nicht, in dem es deren Existenz leugnet. Wenn die kleinen Leserinnen und Leser sehen, wie winzig das Monster ist, werden sie von allein darauf  kommen, dass sie sich vor nichts fürchten müssen. Mit klarer Linie und kräftigen Farben illustriert und zwei wirklich sehr niedlichen schwarzen Monstern.

Es gibt keine Kinder!, Moni Port, 2014, Hardcover, 22 Seiten, Klett Kinderbuch, ab 2 Jahren